Kein Atommüll in Bure

Eingestellt von Igel On 17:47 3 Kommentare
Am Mi, den 13.2.19 hatten wir eine Veranstaltung mit Cécile, die uns über den aktuellen Stand des Atommüllprojekts im französischen Bure berichtete und den Widerstand dagegen.

In Bure entsteht ein gigantisches Projekt, Atommüll soll unterirdisch in Ton eingelagert werden. Schon jetzt stürzen Stollen ein. Das Bauvorhaben beginnt, obwohl keine Baugenehmigung erteilt wurde und die ANDRA bezahlt Geld an die Gemeinden vor Ort um die Menschen zu kaufen. Trotzdem gibt es Widerstand, es wurde erzählt von Demonstrationen, Waldbesetzungen und dem Einreißen der Mauer um den Wald.

Der Staat schlägt hart zurück und ermittelt gegen Projektgegner*innen als kriminelle Vereinigung. Diese leiden unter Kontaktverboten und ständigen Hausdurchsuchungen. Trotzdem gibt der Widerstand nicht auf.

Für uns ein spannender Abend um zu sehen, wie Kämpfe gegen Atomkraft in Frankreich laufen und um einmal erneut zu sehen, dass es keine sichere Lagerung für Atommüll gibt.



Nachdem das Atomkraftwerk Brokdorf wieder anfahren durfte, obwohl oxidierte Brennelemente weiter ein Sicherheitsrisiko darstellen, informiert nun die Bürgerinitiative Kiel gegen Atomanlagen über das Atomkraftwerk in Brokdorf. Am Dienstag, den 12. Dezember um 20 Uhr wird dazu im Kino der Hansastraße 48 den Film „Das Ding am Deich“ gezeigt und ein kurzer Input zur aktuellen Situation in Brokdorf gegeben um dann gemeinsam über die Stilllegung des AKW zu diskutieren. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt liegt bei 4 Euro.

Im Film „Das Ding am Deich“ geht es um den jahrzehntelangen Widerstand gegen das Atomkraftwerk – mit alten Filmaufnahmen und den Erinnerungen der Menschen daran. An der Diskussion um Laufzeitverlängerung, Ausstieg und Fukushima wird deutlich, dass auch heute noch Protest gegen das Ding am Deich notwendig ist. Der Film aus dem Jahr 2012 wird dann ergänzt um Informationen zu den oxidierten Brennelementen in Brokdorf, der Zustimmung zur Inbetriebnahme durch den grünen Umweltminister Robert Habeck und Demonstrationen und Blockaden. Gemeinsam soll im Anschluss über Perspektiven zur Stilllegung des Atomkraftwerks diskutiert werden.

https://www.facebook.com/events/258744557987281/

18.5.: Diskussion/Vortrag "Atomgefahren im Ostseeraum"

Eingestellt von Matthias Zimmermann On 09:29 0 Kommentare
18.5.2017, 19 Uhr in der Galerie Seepferdchen in der ALTEN MU, Lorentzendamm 6-8, 24103 Kiel:
Diskussion/Vortrag "Atomgefahren im Ostseeraum"



Die Ostsee ist infolge des minimalen Wasseraustausches mit dem Atlantik eines der am radioaktivsten belasteten Meere der Welt. Tschernobyl, Atomwaffentests und die WWA Sellafield waren die größten Verschmutzer in der Vergangenheit. Heute sind vor allem die vielen sogeannten "zivilen" Atomanalgen zur fortgesetzten Verschmutzung durch die Freisetzung großer Mengen Radionuklide verantwortlich. Mehrere Regierungen im Wassereinzugsgebiet der Ostsee wollen diese radioaktive Kontamination der Region noch verstärken, wenn sie neue Uranabbaue, Atommülllager und Reaktorprojekte vorantreiben. Bis heute waren hier mehr als 60 Atomanlagen in Betrieb, laufen noch oder sollen demnächst errichtet werden.
Das Wasser verbindet die Gesellschaften im Wassereinzugsgebiet der Ostsee und macht sie zu engen Nachbarn - selbst wenn einige von ihnen mehr als tausend Kilometer voneinander entfernt liegen. Es umfasst die Hauptflächen von sieben Ländern: Dänemark, Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen und Polen. Russland, Deutschland und Belarus stellen weitere Gebiete des Wassereinzugsgebiets dieses Meeres. Die Ostsee ist nicht nur eine wichtige Nahrungsquelle für Millionen Menschen, sondern auch ein bedeutendes Erholungsgebiet für viele weitere - und sie ist Transportmittel für giftige Immissionen aus mehr als 60 Atomanlagen, die Schadstoffe an Luft und Wasser abgeben. Somit verbindet die Ostsee Bedürfnisse und Interessen von menschlichen Zivilisationen aus einem großen Gebiet und formt damit eine einmalige Gemeinschaft.
Die Präsentation soll das Bewusstsein für die Risiken, denen wir durch die Atomkraft rund um die Ostsee ausgesetzt sind, erhöhen. Sie wird einen Überblick liefern und bietet detailliertere Einblicke zu konkreten Anlagen. Außerdem wird ein Eindruck von den Anti-Atom-Bewegungen in der Ostsee-Region verschafft.
Eine gemeinsame Veranstaltung mit atomicbaltic.nuclear-heritage.net


http://werkstatt-utopie.de/veranstaltung/es_detail/URY99/atomgefahren-im-ostseeraum/
veröffentlicht am 23.02.2016


veröffentlicht am 12.11.2015



Nachfolgend ein Veranstaltungshinweis der "Fukushima Mahnwache Schönberg", den wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen:

Liebe Mitstreiter!

"Atommüll – Endlagersuche gescheitert?"

Zu diesem Thema veranstalten wir

am Mi, 18. Nov., 19.30 Uhr im Sportheim Heikendorf, Neuheikendorfer Weg 14
und
am Do, 19. Nov., 19.30 Uhr im Hotel Ruser, Schönberg, Albert-Koch-Str. 4

einen Vortrags- und Diskussionsabend mit Udo Dettmann von der Asse II-Begleitgruppe.

In den nächsten Jahren sollen die drei schleswig-holsteinischen Atomkraftwerke Brunsbüttel, Brokdorf und Krümmel stillgelegt bzw. zurückgebaut werden. Dabei fällt auch in unserer Region zigtonnenweise Atommüll an. Wohin damit?

"Versuchsweise Endlagerung", das war das Projekt, mit dem die Bundesregierung im Salzstock Asse II bei Braunschweig in den 60er und 70er Jahren den Atommüll loswerden wollte. Dieser Versuch ist – für alle offensichtlich – gescheitert: Das ehemalige Salzbergwerk läuft unkontrolliert voll Wasser. Und jetzt? Der Atommüll muss raus, aber das war bei der Einlagerung nicht vorgesehen und berücksichtigt worden. Kann das für die Asse zuständige Bundesamt für Strahlenschutz diese Aufgabe lösen?

Was hat die Bevölkerung bisher daraus gelernt? Was hat die Politik, die Atomaufsicht und die Atomwirtschaft daraus gelernt? Können wir überhaupt „endlagern"? Und wenn ja, für wie lange? Es gibt hier viele Unsicherheiten und Gefahren. Von der „Suche nach einem guten Konzept" zu sprechen, ist eine Verharmlosung. Die Suche nach einem „möglichst wenig gefährlichen Konzept" trifft die Anstrengung schon eher.

An diesem Abend wird es Antworten geben, jedoch nicht die umfassende, funktionsfähige Lösung für den ewigen Umgang mit dem Atommüll. Deutlich gemacht werden soll das Dilemma „wartungsfreie Lagerung ohne jegliche Einflussmöglichkeiten auf den Atommüll" gegenüber „jahrtausendelange Überwachung und Wartung eines Endlagers". Beide Konzepte sind ethisch höchst problematisch. Außerdem wird dabei der schwach- und mittelradioaktive Atommüll meistens ausgeblendet.

Und wie soll die Zeit bis zu einem funktionsfähigen Verwahrkonzept überbrückt werden? Was geschieht mit den Zwischenlagern und wie viele Zwischenlager werden bis dahin noch benötigt werden? Auch um diese Fragen wird sich der Abend drehen.

Wir würden uns über euer Interesse freuen! Der Eintritt ist frei.

Bis dahin viele Grüße

Hans Zorn
von der Fukushima Mahnwache Schönberg
veröffentlicht am 28.10.2015





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veröffentlicht am 23.08.2015

Der Dokumentarfilm „Nuclear Lies“ deckt die furchtbaren Missstände rund um indische Atomanlagen auf. Mit Lügen werden die Menschen manipuliert, mit Polizeigewalt zum Schweigen gebracht.

Der 72-minütige Film nimmt uns mit auf eine Reise zu verschiedenen Standorten der Atomindustrie in Indien – angefangen bei einer Uran-Mine über die derzeit größte geplante Nuklearanlage der Welt in Jaitapur an der Westküste bis hin zu den beiden Reaktorblöcken bei Kudankulam an der Südspitze Indiens.

Dabei stellt Regisseur Praved Krishnapilla weniger die ökonomischen Zusammenhänge in den Vordergrund, sondern widmet sich vielmehr den Stimmen und Perspektiven der Betroffenen und ihrem persönlichen Kampf ums Überleben.

Der Film wird von der BI Kiel gegen Atomanlagen gezeigt.

Montag, 21.9.2015, 19.30 Uhr im FahrradKinoKombinat, Alte Mu, Lorentzendamm 6 – 8, 24103 Kiel

Wegbeschreibung:
veröffentlicht am 14.04.2015

Dem atomaren Zwischenlager Brunsbüttel ist die Betriebserlaubnis entzogen worden, weil die Genehmigungsbehörde nicht nachweisen kann, dass das Lager ausreichend vor terrroristichen Angriffen (und dem Absturz eines Grossflugzeuges, wie dem A380) geschützt ist. Das gilt faktisch für alle Zwischenlager in Deutschland – auch für die baugleiche Halle in Brokdorf.

Trotz fehlenden Entsorgungsnachweises produzieren die AKW weiter hochradioaktiven Müll, als gäbe es das Gerichtsurteil nicht. Und die Politik zieht nicht die Reißleine, sie lässt die Atomlobby weiter gewähren.

Das lassen wir uns nicht gefallen! Kein AKW der Welt ist sicher!

Weltweit gibt es kein einziges funktionierendes „Endlager“!

Der Betrieb des AKW Brokdorf ist überflüssig, weil in Deutschland mehr Strom produziert als verbraucht wird. Wir fordern das sofortige Ende der Atomenergie! Die Energiewende darf nicht ausgebremst werden.

Tschernobyl mahnt – AKW Brokdorf abschalten – nicht erst 2021, sondern JETZT.
 
Weitere Informationen sind hier zu finden!

Flugblätter zum Verteilen sowie Plakete können bei .ausgestrahlt bestellt werden. Oder gleich selber ausdrucken: Flyer // Plakat

Aus Anlass des 29. Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe rufen wir für Sonntag, den 26.April 2015 ab vier vor zwölf zu einer Protest- und Kulturmeile rund um das AKW Brokdorf auf.

Abfahrt unseres Busses am Wilhelmplatz (Kiel) um 10:00 Uhr, Wiederankunft: Die genaue Zeit wird im Bus bekannt gegeben
Busfahrkarten für 10 Euro im Buchladen Zapata, Wilhelmplatz 6 oder - falls dann noch vorhanden - direkt am Abfahrtsort
veröffentlicht am 14.04.2015



Die Suche nach dem sichersten Ort der Erde hält seit Mitte der 50er Jahre an. Seit dem Moment, als man zum ersten mal mittels der Technologie der Kernspaltung Strom erzeugte – doch keiner Antwort darauf hatte, wohin mit dem hochradioaktiven Abfall. Mehr als 350.000 Tonnen Atommüll sammelten sich in den letzten 60 Jahren an, und jährlich kommen weitere 10.000 dazu. Ein Endlager existiert bis heute nicht, die Produktion wird allerdings ungebrochen fortgesetzt. Der in der Schweiz lebende Nuklearphysiker und international renommierte Endlagerexperte Charles McCombie und einige seiner wichtigsten Weggefährten geben dem Regisseur Edgar Hagen Einblick in ihr hartnäckiges Ringen, den dereinst sichersten Ort der Erde zu finden, um das fatale Dilemma zu beheben.

zum Trailer

Der Film läuft an folgenden Tagen im Kultur- und Kommunikationszentrum Pumpe, Haßstr. 22, 24103 Kiel:
Mittwoch, 22.04.2015 um 19:00 Uhr, Sondervorführung mit Wolfgang Ehmke (Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg)
Donnerstag, 23.04.2015 um 17:00 Uhr
Freitag, 24.04.2015 um 17:00 Uhr
Montag, 27.04.2015 um 17:00 Uhr
veröffentlicht am 10.12.2014


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veröffentlicht am 25.11.2014

Mit freundlicher Genehmigung von Silvia Hitzke/Anti-AKW-Gruppe Dithmarschen (verfasst am 31.10.2014)

Am gestrigen Abend fand ein reger Informations- und Diskussionsaustausch zwischen der „Anti-AKW-Gruppe Dithmarschen“, vier Referenten der „BI Kiel gegen Atomanlagen“ und einer Vielzahl von Dithmarscher Bürgern statt. Dabei ging es um Atomtransporte allgemein und auf dem Nord-Ostsee-Kanal im Speziellen.

In der Begrüßung durch die „Anti-AKW-Gruppe Dithmarschen“ wurde zunächst deutlich gemacht, dass viele Menschen automatisch mit Atomtransporten sog. „Castoren-Transporte“ in Verbindung bringen. Den wenigsten sei bewusst, dass in der Produktionskette von Atommaterial für Atomkraftwerke bereits radioaktive, ätzende und sehr giftige Stoffe anfallen.

Eine gelungene Präsentation 

Zu Beginn ihres Vortrages im Heider Bürgerhaus informierten die Kieler BI-Mitglieder, wie die Transportkennzeichnung von LKW- und Schiffsladungen auszusehen hat und welche verschiedenartigen Verstöße bei Kontrollen bislang festgestellt wurden. Nach einem kleinen Abstecher in die Grundlagen der Strahlenlehre wurden den Zuhörern die einzelnen Verarbeitungsschritte von Atommaterialien nähergebracht. So erfuhren diese interessante Details über die Uranerzförderung bis hin zur Entstehung von abgebrannten Brennelementen und die nicht zu vergessenen anfallenden Betriebsabfälle. Dabei wurde auf die Transportwege der einzelnen Zwischenprodukte wie Uranerzkonzentrat (sog. Yellocake), ab- oder angereichertes Uranhexafluorid sowie frische oder abgebrannte Brennelemente eingegangen, und auf die jeweiligen Gefahren hingewiesen.

Des Weiteren legten die Referenten anschaulich dar, dass sowohl die Atomanlagenbetreiber, als auch Reedereien, Speditionen und Bahnunternehmen von den Transporten profitieren. Hierbei wurde insbesondere die Stadt Hamburg als Aktionär an der Reederei Hapag Lloyd genannt. Das Hamburger Schifffahrtsunternehmen führt jährlich weltweit eine erhebliche Anzahl von Atomtransporten durch!
Dies erkläre beispielsweise auch, warum der Hamburger Senat den Brand des Frachters „Atlantic Cartier“ im Hamburger Hafen 2013 am Ende als „ war ja nicht so schlimm, ist ja alles gut gegangen“ abtat und keinerlei Veranlassung sah, neue Löschboote anzuschaffen oder gar eine Endwidmung – wie in Bremen – für den Hamburger Hafen anzustreben. Dieser dient als Drehscheibe für sämtliche Atomtransporte weltweit!

Die „Atlantic Cartier“ hatte Brennelemente, Uranhexafluorid, Sprengstoff und Ethanol an Bord. Dieser „hochexplosive“ Mix aus Gefahrgutstoffen ist keine Besonderheit. Laut Presseangaben finden fast täglich derartige Atomtransporte durch den Nord-Ostsee-Kanal oder nach Hamburg statt. Am Ende des Vortrages ging einer der BI-Sprecher noch auf fünf Schiffsunfälle mit Atommaterial ein, die alleine zwischen 2013 und 2014 stattfanden.

Eine Diskussionsrunde zum Nord-Ostsee-Kanal

Bei dem anschließenden Meinungsaustausch kamen die Teilnehmer zunächst zu dem Ergebnis, dass u.a. der Kreis Dithmarschen bei einer Schiffshavarie auf dem Nord-Ostsee-Kanal mit Feuerwehr und THW zum Einsatz käme. Die Besucher stellten sich daraufhin die Frage, wie die Einsatzkräfte über die Gefahrguttransporte und Standorte der Frachter auf dem Kanal informiert würden. Die rund 100 km lange Wasserstraße ist an vielen Stellen schwer bis gar nicht zugängig, es existieren Funklöcher über mehrere Kilometer und ein Gefahrgutinformationssystem gibt es nicht. Dies wurde bislang nur für den Hamburger Hafen eingerichtet. Zudem wurde überlegt, welche Behörden zuständig wären und wie deren Zusammenspiel im Unglücksfall funktionieren würde. Ebenso stand auch zur Debatte, in wie weit es richtig wäre, einzelne Atomtransporte öffentlich zu machen. Die Kieler Aktivisten berichteten von unbewachten Waggons auf Gütergleisen oder Containern im Hamburger Hafen, die für Terroristen ein lohnendes Ziel abgäben.

Fazit

Die „Anti-AKW-Gruppe Dithmarschen“ will sich mit der Feuerwehrleitstelle und dem Kreis Dithmarschen in Verbindung setzen, um zu erfahren, wie deren Informationslage bezüglich Atomtransporten und deren Notfallplänen für den Nord-Ostsee-Kanal aussehen. Erste Ergebnisse sollen am 06.12.2014 während ihrer Info-Veranstaltung in der Heider Fußgängerzone bekannt geben werden.
veröffentlicht am 06.11.2014

 

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veröffentlicht am 04.07.2014



Der Nord-Ostsee-Kanal ist die am meisten befahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Sie ist auch von hoher Bedeutung für Atomtransporte zur Versorgung der Atomindustrie in ganz Europa. Start und Zielpunkte sind oft die mit unbefristeter Betriebsgenehmigung laufende Urananreicherungsanlage in Gronau oder die Brennelementefabrik in Lingen. Über die Bedeutung der Transporte, die transportierten Stoffe und die damit verbundenen Gefahren soll auf der Veranstaltung aufgeklärt werden.
Atomtransporte verhindern heißt die Atomanlagen stilllegen. Wie wir das erreichen, wollen wir bei Veranstaltungen in der Region ebenfalls diskutieren.
Außerdem möchten wir zum Anti-Atom Camp einladen, das vom 9.-16. August bei Kiel direkt am Nord-Ostsee-Kanal stattfinden wird.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 10. Juli um 19 Uhr im Gemeindehaus Kiel-Holtenau (Kastanienallee 18) statt.

Weitere Veranstaltungen zum gleichen Thema gibt es auch anderswo: 
veröffentlicht am 08.04.2014


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veröffentlicht am 02.04.2014 



Die Bundesregierung will das AKW Brokdorf noch bis 2021 weiter betreiben. Das sind noch mehr als sieben Jahre, in denen
  • die Bevölkerung täglich dem Risiko einer Reaktorkatastrophe ausgesetzt wird.
  • ständig radioaktiver Müll produziert wird, für dessen dauerhafte sichere Lagerung es bis heute weltweit keine Lösung gibt.
  • tagtäglich Menschen und Umwelt mit einer erhöhten radioaktiven Belastung leben müssen.
  • der Transport von Brennstäben zur Bestückung des Reaktors die Sicherheit der Menschen an der Strecke und in Brokdorf gefährdet.
2013 wurden im AKW Brokdorf erneut plutoniumhaltige MOX-Brennstäbe eingesetzt. Dies erhöht das Risiko einer Katastrophe. Der Betrieb des AKW ist nicht erforderlich, weil in Deutschland inzwischen viel mehr Strom produziert als verbraucht wird. Statt die Energiewende auszubremsen fordern wir: Atomkraftwerke abschalten und die Erneuerbaren Energien fördern.
Brokdorf abschalten – der Wahnsinn muss ein Ende haben – nicht erst 2021, sondern JETZT.

Weitere Informationen sind hier zu finden!

Aus Anlass des 28. Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe rufen wir für Samstag, den 26.April 2014 ab fünf vor zwölf zu einer Protest- und Kulturmeile rund um das AKW Brokdorf auf.

Abfahrt der Busse am Großparkplatz (Schönberg) um 8:30 Uhr
Abfahrt der Busse am Wilhelmplatz (Kiel) um 9:30 Uhr, Wiederankunft ca. 17:00 Uhr (in Kiel, dann weiter nach Schönberg)
Busfahrkarten für 10 Euro im Buchladen Zapata, Wilhelmplatz 6
veröffentlicht am 15.03.2014 


 
[Bitte die Bilder anklicken, um eine größere Ansicht zu erhalten] 

Nähere Informationen zum Camp sind hier zu finden!
Die BI Kiel gegen Atomanlagen zählt zu den UnterstützerInnen dieses Camps.
veröffentlicht am 04.02.2014 

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veröffentlicht am 04.02.2014 

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veröffentlicht am 21.01.2014

„Fukushima 360º - Das atomgespaltene Leben der Opfer von Fukushima“


Die BI Kiel gegen Atomanlagen lädt ein zu einem 

Vortrag mit Bildern des Umwelt-Fotojournalisten Alexander Neureuter 
am Donnerstag, 13. Februar 2014 um 19:30 Uhr 
in der Galerie in der Pumpe, Haßstr. 22, Kiel

Weltweit berichten die Medien kaum noch über Fukushima. Langsam aber sicher gerät die Atomkatastrophe in Vergessenheit und es verbreitet sich der trügerische Eindruck, dass alles nur halb so schlimm war, die Situation unter Kontrolle ist und sich das Leben der betroffenen Menschen wieder weitgehend normalisiert hat. Doch ist das wirklich der Fall? Wie sieht es heute aus in der Region um Fukushima - tausend Tage nach der größten Atomkatastrophe in der Geschichte der Menschheit? Wie hat die dreifache Reaktorkernschmelze den Alltag und das Leben der Menschen in Japan verändert?

Der deutsche Umwelt-Fotojournalist Alexander Neureuter, der im Jahr 2011 auch zehn Tage lang in der evakuierten Sperrzone von Tschernobyl recherchiert hat, begibt sich auf Spurensuche. Er blickt hinter die Kulissen des medialen Schweigens und erzählt anhand von 40 unterschiedlichen Personen und ihren Schicksalen davon, welche tief greifenden und unumkehrbaren Veränderungen der Atomunfall für jeden Betroffenen – einschließlich der 360.000 Kinder der Präfektur Fukushima – gebracht hat.

Neureuter zeigt die Herausforderungen und Schwierigkeiten im alltäglichen Leben, berichtet über Verzweiflung und Hoffnung, teilt die Träume auf eine bessere Zukunft und wird Zeuge vom herausragenden Engagement einzelner Menschen, die selbstlos über sich hinauswachsen. Und er beschreibt die Skrupellosigkeit eines alteingesessenen Systems aus Ärzten, Beamten, Politikern, Medien, organisierter Kriminalität und Atomkonzernen, für die ein einzelnes Menschenschicksal nicht sehr viel zählt. Aus mehr als 17.000 Fotos und über 80 Interviews mit Betroffenen entstand eine aktuelle Dokumentation über das Leben in der Präfektur Fukushima und über die vielen großen und kleinen Auswirkungen der Atomkatastrophe auf die japanische Gesellschaft.

Mit Fakten und Informationen aus erster Hand widmet sich dieser Vortrag der Frage, ab welchem Punkt die Risiken einer Technologie gesellschaftlich, wirtschaftlich und ethisch untragbar werden. 
 
Kontakt:
Alexander Neureuter
Fotojournalist für Umwelt- und Reisethemen
Hahnenberger Straße 37 
29471 Gartow 
Telefon:    0 58 46 / 980 42 97 
E-Mail:    Alexander.Neureuter@t-online.de 
Website:  www.neureuters.de

Nächste Termine:

  • 11.3.19 8.Fukushima-Jahrestag

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