veröffentlicht am 14.04.2015



Lohndumping bei kommunalen Unternehmen in Flensburg, Genmais auf den Feldern bei Rendsburg, Filets aus geklonten Fischen in Kieler Restaurants & Märkten, Milliarden-Straf­zahlungen für die Abschaltung des AKW Krümmel, himmelhoch steigende Mieten in Schleswig, geschlossenes Krankenhaus in Itzehoe und bankrotte Theater in Lübeck.

Das sind nur ein paar der Zukunftsszenarien, die nach Befürchtungen von über 350 Organisationen auch auf Schleswig-­Holstein zukommen könnten – wenn die geplanten „Freihandels- und Investitionsschutzabkommen“ verabschiedet werden.

Egal ob sie ACTA, TTIP oder CETA genannt werden: Unter dem Deckmantel des freien Handels sollen Verbraucherschutz- und Umweltstandards sowie Arbeitnehmer_innenrechte und demokratische Prinzipien über Bord geworfen werden. Gelockt werden die Bürger*innen weltweit mit angeblich steigendem Wirtschaftswachstum, mehr Arbeitsplätzen und sinkenden Preisen.

Erfahrungen aus vorangegangen Abkommen und durchge­sickertes aus den aktuellen Geheimverhandlungen zeigen: Konzerne profitieren, Mensch und Umwelt verlieren. Die Verhandlungen finden aus „gutem“ Grund hinter verschlossenen Türen statt – Demokratie und Transparenz sehen anders aus!

Am 18. April gehen weltweit hunderttausende Bürger*innen unter dem Motto „Mensch und Umwelt vor Profit!“ auf die Straße. Auch in Kiel wollen wir mit Flashmobs, Straßentheater und einer Demonstration ein Zeichen setzen.

Wir, die BI Kiel gegen Atomanlagen, unterstützen diesen Aktionstag und sind Teil vom Kieler Bündnis gegen TTIP, CETA & TiSA.

Weitere Informationen zum Ablauf inkl. genauer Uhrzeiten sind hier zu finden!

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