veröffentlicht am 04.06.2013

Spätestens der Frachterbrand im Hamburger Hafen oder unsere Anfrage zum Kieler Katastrophenschutz zeigen wieder einmal, dass wir einem täglichen Risiko ausgesetzt sind und letztlich keine ernsthaften Maßnahmen im Vorfeld eingeleitet werden, um im Falle einer möglichen nuklearen Katastrophe einigermaßen handeln zu können. Es ist dabei nicht von Bedeutung um welche Atomanlage oder welchen Atomtransport es geht, denn Atomanlagen und damit verbundene Transporte sind grundsätzlich tickende Zeitbomben, die jederzeit zu explodieren drohen.

Eine ausreichende Versorgung der gesamten Bevölkerung mit Jodtabletten, eine funktionierende Evakuierung gesamter Städte oder Landstriche und eine ausreichende Information der Bevölkerung im Katastrophenfall ist in keinster Weise gewährleistet. In zahlreichen deutschen Städten wurden Anfragen zum Katastrophenschutz gestellt und überall sind die Antworten gleich ernüchternd. Die Politik wäre unmittelbar nach einer solchen Katastrophe wie in Hamburg absolut handlungsunfähig und könnte keine ausreichenden Maßnahmen ergreifen, um die Katastrophe zumindest einzudämmen. Die Gefahr wird bewusst toleriert und gleichzeitig der Bevölkerung suggeriert, dass der Atomausstieg längst geschehen ist.

Es ist offensichtlich, dass die Bevölkerung sich von dieser Nebelkerze der schwarz-gelben Regierung weiterhin blenden lässt und oftmals gar nicht ausreichend über den katastrophalen Katastrophenschutz informiert ist.
Aus diesem Grund ruft .ausgestrahlt vom 08. bis 15. Juni 2013 erneut zur Katastrophenschutzwoche auf, um genau diese Problematik erneut sichtbar machen zu können. Auch die BI Kiel gegen Atomanlagen beteiligt sich an dieser Aktionswoche mit zwei Veranstaltungen:
  • 10.06.2013 - ab 18:00 Uhr in der Kieler Holstenstraße neben Rossmann - Montagsmahnwache mit dem Schwerpunkt Katastrophenschutz
  • 15.06.2013 - 11:00 bis 15:00 Uhr in der Kieler Holstenstraße neben Rossmann - Infostand mit dem Schwerpunkt Katastrophenschutz
Wir werden an beiden Terminen Flyer verteilen, die die Menschen nochmals auf den Frachterbrand und die damit verbundene beinahe Atomkatastrophe in Hamburg aufmerksam machen sollen. Über zahlreiche UnterstützerInnen freuen wir uns natürlich immer!

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