1.4.: Atomtransport durch den Nord-Ostsee-Kanal

Eingestellt von Thorge Ott On 11:07


Atomtransporte durch den Nord-Ostsee-Kanal:

Am Sonntag, 1.4.
hat mal wieder die Kapitan Mironov aus St. Petersburg kommend den Nord-Ostsee-Kanal mit Kurs Hamburg passiert. Auf dem Vordeck stand dieses Mal ein blauer Container, der mit der Gefahrgutklasse 7 radioaktiv, spaltbar, Umweltgefahr und der UN-Nummer 3325 gekennzeichnet war. Das heisst, es wurde entweder angereichertes Urandioxid oder Brennelemente aus Urandioxid transportiert.

Diese Transporte bergen insbesondere auf so einer engen Wasserstraße wie dem Kanal große Gefahren. So muss nicht einmal das Atomschiff selbst ein anderes Schiff oder das Ufer rammen, nicht auszudenken wäre was passiert, wenn z.B. den gleichzeitig geschleusten Tankern (heute: Ursula Essberger) oder mit Druckgaszylindern vollbeladenem Frachter (heute: Borussia Dortmund) etwas passieren würde...

Abgesehen von den Gefahren sind Atomtransporte natürlich notwendig für das weiterlaufen der Atomwirtschaft und werden daher von uns grundsätzlich abgelehnt.

Gegen Atomtransporte durch den Nord-Ostsee-Kanal und weltweit!
Für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit!


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Nachtrag:
Am 2.4. wurde der Container in Hamburg auf einen blauen LKW umgeladen und hat um 12:30 Uhr den Burchardkai verlassen. Nach ca. 30 minütiger Zollabfertigung wurde er bis zur A1 in Richtung Bremen beobachtet.

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