veröffentlicht am 21.01.2014



Am 24. Januar reist der japanische Premierminister Shinzo Abe nach Indien. Bei diesem Besuch soll zwischen Indien und Japan ein Atomhandelsabkommen geschlossen werden. Das Abkommen würde den Import von Atomkraftwerken durch Westinghouse-Toshiba und GE Hitachi ermöglichen. Auch Areva bezieht wesentliche Komponenten aus Japan, die Reaktordruckbehälter für die EPR-Reaktoren in Olkiluoto und Flamanville wurden von der Japan Steel Works (JSW) gebaut. Ohne ein Atom-Abkommen mit Japan ist das indische Atomprogramm gefährdet.


Indische Atom-GegnerInnen rufen zu weltweiten Solidaritätsaktionen am  25.1.2014 gegen das Atomabkommen auf. Eine weitere Möglichkeit zu Protest und Solidarität: Poster ausdrucken, fotografieren und nach Indien schicken, an cndpindia@gmail.com. Das Plakat kann hier heruntergeladen werden.
Bei Facebook sind bereits diverse Bilder mit Personen zu sehen, die diese Aktion unterstützen. Die eingeschickten Bilder werden dann in Indien bei Protestaktionen gegen das Atomabkommen gezeigt.

Auch die BI Kiel gegen Atomanlagen hat sich bei ihrer Mahnwache am verganenen Montag klar gegen dieses Atomhandelsabkommen positioniert und mit dem Poster ihre Solidarität mit den indischen Atomkraft-GegenerInnen gezeigt! Ein solches Abkommen wäre ein weiterer Schritt in die falsche Richtung, schließlich hätten wir längst aus der Katastrophe von Fukushima lernen müssen - Atomkraft ist niemals sicher und beherrschbar! Für die weltweite, sofortige Abschaltung aller Atomanlagen!

Weitere Informationen sind hier zu finden.

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